Windows 10 Update 1903 und der Essentials Connector – Fix

Zumindest aus Sicht des Windows Server Essentials Connector ist jedes Update von Windows 10 spannend. Der seit gestern offiziell verfügbare Build 1903 für Windows 10 versäumt es beim Upgrade die für die Ausführung des Windows Server Essentials Connectors notwendigen Dienste (Services) zu migrieren. Diese sind nach dem Update einfach nicht mehr vorhanden.WSE-1903

Damit ist der Windows 10 Client nicht mehr in der Lage sich am Windows Server Essentials an zu melden um seinen Status zu kommunizieren oder eine Sicherung durch zu führen. Im Dashboard des Server erscheint der Client Offline.

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Damit das wieder klappt, müssen die Services hergestellt werden. Das geht am einfachsten durch das folgende Script welches die Services in Form von REG-Dateien in die Registry importiert. Im Anschluss, nach einem Neustart funktioniert der Connector ohne Probleme.

<#     Disclaimer     The author isn't responsible or gives any warranties in cases of data loss or unwanted modifications!

#>

<#   .SYNOPSIS
Fix Windows Server Essentials Launchpad for Windows Build 1903 get the Windows Server Essentials Launchpad back working on an Upgraded Windows 10 1903 client.

.DESCRIPTION
Adds missing Registry Keys to enable the Windows Server Essentials Launchpad again.

.NOTES

File Name : Fix-WSELaunchpad-1903.ps1
Authors : Bernd Pfann (sbsland@outlook.de)
Version : 0.01.0 (24/05/2019)

.LINK
none

.EXAMPLE
Fix-WSELaunchpad-1903.ps1         Adds missing registry to bring Windows Server Essential Services back on the client.

#>

<#

History
0.01, initial version

#>

# Parameters

# Setting Debug Level

Set-PSDebug -Trace 0

# Variables
[string]$Log = $env:temp + "\Fix-WSELaunchpad-1903.log"
[string]$Msg = "Fixing Windows Server Essentials Launchpad on Windows 10 Client Build 1903, Copyright sbsland.me 2019"
[int]$Build = 1903

# Start of output logging and error handling
$ErrorActionPreference = "Continue"
Start-Transcript -Path $Log | Out-Null

# Header
Write-Output`n$msg`n

# Main Program
If ($Build -eq (Get-ItemProperty 'HKLM:\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion' -Name ReleaseID -ErrorAction Stop).ReleaseID) {     Write-Output " Windows 10 is running on build $Build ..."     Write-Output " Adding missing Registry Keys ..."     reg import .\ServiceProviderRegistry.reg     reg import .\WseClientMgmtSvc.reg     reg import .\WseClientMonitorSvc.reg     reg import .\WseHealthSvc.reg     reg import .\WseNtfSvc.reg     Write-Output " Registry Keys have been added, please reboot your Computer."
} Else {     Write-Output " Windows 10 isn't running on build $Build, no action is required."
}

Write-Output " Script finished!"
Stop-Transcript | Out-Null

# Resetting Debug Level
Set-PSDebug-Trace 0

Das Script und die dazu notwendigen REG-Dateien sind in der ZIP Datei als Download verfügbar. Für eventuelle Schäden lehne ich jegliche Haftung ab.

  • Die Ausführung des Scripts muss in einer PowerShell-Session als Administrator erfolgen
  • Script und REG-Dateien müssen zwingend im gleichen Verzeichnis liegen
  • Das Script prüft ob es sich um den Build 1903 handelt, nur dann werden die REG-Dateien in die lokale Registry des Rechners eingetragen

Möglicher Weise können Probleme mit der PowerShell Execution-Policy auftreten, dazu wende ich den folgenden Workaround an.

Get-Content -Path .\Fix-WSeLaunchpad-1903.ps1 | PowerShell.exe -NoProfile -

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Update 30.05.2019:
Inzwischen ist es mir gelungen, dass Microsoft dieses Problem als Bug (Fehler) betrachtet und an einem Fix arbeitet. Wie schnell damit zu rechnen ist, kann ich nicht sagen melde mich aber wenn ich weiteres weiß.

Update 15.07.2019
Das Script, und damit der Workaround funktionieren mit dem WSE 2016 und dem WSE 2012R2, dass mag im Blog nicht richtig rüber gekommen sein. Für die anderen Versionen (WSE 2011 und 2012) müsste man die Registry-Einträge des Connectors vergleichen.

Update 21.07.2019

Ich hatte nun die Gelegenheit Windows 10 Clients an einem SBE 2012 (ohne R2) um zu stellen und muss gestehen, dass das Script hier definitiv nicht funktioniert. Der Clientconnector dort verwendet wohl andere Einträge in der Registry als unter Windows Server 2012R2/2016.

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Windows 10 Update 1809 und der Essentials Connector

Sollte nach dem Update auf Build 1809 der Windows Server Essentials Connector keine Verbindung vom Client zum Server herstellen können, dann kann dieser einfach über den Service-Manager gestartet werden.

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Alternativ kann man das natürlich auch über das Experten-GUI (cmd.exe als Administrator ausgeführt) oder über PowerShell erledigen.

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Der Windows Server Essentials Client Computer Monitor (WseClientMonitorSvc) steht auf Manual (Triggered) und möglicher Weise hakt hier der Start nach dem Update.

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Windows 10 Update 1803 und der Windows Essentials Connector

Mit dem Update auf Windows 10 Build 1803 stand natürlich wieder die Frage im Raum “Was macht der Connector für den Windows Server Essentials”?

Im Gegensatz zu diesem und dem letztem https://sbsland.me/2018/03/01/windows-server-2012-essentials-connector-und-windows-10-upgrade/Blog zu dem Thema, nimmt die Anzahl der esoterischen Maßnahmen ab Smile Mir hat genau ein (1x) weiterer Reboot des aktualisierten Windows 10 PCs genügt und der Windows Server Essentials Connector hatte wieder eine Verbindung zum Server.

Klasse, dann geht das nämlich im Herbst gleich nach dem Neustart (so als Prognose).

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Windows Server 2012 Essentials Connector und Windows 10 Upgrade

Bei den Windows Server Essentials Connectoren ist je nach Version (2011, 2012, 2012R2 und 2016) ein unterschiedliches Verhalten im Verlauf eines Client-Upgrades festzustellen.

In einem Netzwerkwerk mit Windows Server 2012 Essentials, musste ich nach einem Upgrade auf Windows 10 den Connector deinstallieren und wieder neu installieren, während bei Windows Server 2012 R2 Essentials eine Neuinstallation (also einfach drüber installieren) ausreichend war.

Update:
Im Blog von Susan Bradley bin ich auf den folgenden Artikel gestoßen.

https://blogs.msmvps.com/bradley/2017/12/31/1709-and-essentials-2012-r2/

Anscheinend reicht es auch aus, den PC 3x neu zu starten … es wäre interessant ob das jemand von Euch mal testen könnte. Ich habe inzwischen alle Upgrades auf dem Weg oben gefixed.

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Windows 10 Fall Creators Update 1709 und der Windows Server Essentials Connector …

… bekommt keine Verbindung mehr zum Server. Das passiert manchmal, also nicht bei jedem Upgrade. Eine Logik konnte ich dahinter noch nicht erkennen. Leider gibt es keinen Event dazu, sprich der Windows Client zeigt den Connector lediglich als Grau anstatt Grün an.

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Aktuell gibt es für das Problem, keine Lösung außer dem Workaround einfach den Connector nochmals zu installieren, falls dieser nach dem Upgrade auf Build 1709 keine Verbindung mehr zum WSE bekommt.

http://wse/connect

Update: 2018-01-15

Im Rahmen der Installation des Build 1709 (Windows 10 Fall Creator Update 1709) und der anschließenden Installation des Januar 2018-01 Updates, habe ich festgestellt das der Connector bei allen neun PCs problemlos funktioniert hat. Möglicher Weise hat hier Microsoft Abhilfe geschaffen.

https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=2018-01

Update 2: 2018-01-22

Im Blog von Susan Bradley habe ich den Hinweis gefunden, dass nach 3x Reboot der Connector ebenfalls wieder funktionieren sollte.

https://blogs.msmvps.com/bradley/2017/12/31/1709-and-essentials-2012-r2/

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Troubleshooting Windows Server Essentials Connector

Wenn auf einem Windows PC die Installation des Windows Small Business Essentials Connectors mit der Fehlermeldung abbricht, dass der SBE (Small Business Essentials Server) nicht erreichbar ist dann lohnt es sich auf dem SBE zu prüfen ob auch der für die Verbindung notwendige Dienst läuft.

Der Name des Dienstes ist Windows Server Essentials Management Service, und ein Start des Dienstes über den Service-Manager hat bei mir schon einige Male das Problem behoben.

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Der Service steht auf automatisch und sollte eigentlich immer laufen, dennoch ist mir (kommt gerne mal nach der Installation von Updates vor) der eine oder andere Server unter gekommen, auf dem der Service nicht lief … und dann gibt es das oben beschrieben Fehlerbild.

Danach klappt es mit der Verbindung zum SBE in der Regel ohne Probleme

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Darüber hinaus liefert noch Microsoft eine Reihe von Hilfestellungen bei Problemen mit der Verbindung.

https://technet.microsoft.com/library/jj635102.aspx

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Windows 10 Anniversary Update (Build 1607) und der SBE 2012 R2 Connector

Nachdem ich auf einer Reihe von PCs ein einer SBE Umgebung das Anniversary Update (Windows 10 Build 1607) installiert hatte, erschienen die aktualisierten PCs als Offline in der Console des SBE.

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Wichtig bei der Fehlersuche ist erst einmal, dass alle Systeme mit allen Updates versorgt sind … also nicht nur der Client (PC) sondern auch der Server (SBE). Also habe ich den SBE gegen Windows Update laufen lassen und danach noch zusätzlich geprüft ob das letzte Rollup vom Juli auch gewiss installiert ist.

https://support.microsoft.com/en-us/kb/3172614

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Bei den PCs wurden ebenfalls die nach dem Release des Anniversary Updates erschienenen Updates installiert. Dennoch blieben alle PCs im Status Offline. Darauf hin habe ich mich entschlossen einfach den Connector nochmals neu zu installieren.

http://wp-sbs-1/connector … im Webbrowser aufrufen und den normalen Prozess zum hinzufügen des PCs folgen. Leider muss in diesem Zuge auch wieder der/die Benutzer für den Remote Access eingerichtet werden.

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Danach funktioniert die Sache wieder. Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Situation nicht in den Testszenarien von Build 1607 verankert waren, da ist doch ein wenig Aufwand dahinter bis alle PCs wieder in der SBE Console auftauchen.

Update: 19.09.2016

Für den Fall, dass der oben referenzierte Rollup vom Juli 2016 nicht installiert ist, erscheint bei der Installation des Connectors die folgende Fehlermeldung.

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