Hardcopies unter Windows 10

Das Erstellen von Screenshots unter Windows war nie besonders schwer, auf die Tastenkombinationen dazu, hatte ich schon mal in diesem Blog verwiesen. OK, ohne den Umweg über den Blog geht es hier direkt zu Microsoft Smile

https://docs.microsoft.com/de-de/windows/desktop/TermServ/terminal-services-shortcut-keys

Die Screenshots können mit den entsprechenden Tastenkombinationen von einem Fenster oder vom gesamten Desktop erstellt werden. Braucht man irgendetwas dazwischen, musste man sich mit Paint oder einem anderen Programm behelfen und den Screenshot entsprechend zuschneiden.

Seit dem Windows 10 Creator Update 1703 hat Microsoft eine zusätzliche Tastenkombination eingeführt, welche die Auswahl eines Bildschirmausschnittes ermöglicht.

WINDOWS + SHIFT + S

Das Drücken dieser Tastenkombination ermöglicht (egal ob in einer RDP-Session oder nicht) den Ausschnitt und das automatische Kopieren in die Zwischenablage.

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Microsoft exponiert damit eine Teilfunktion des Snipping-Tools über die Tastenkombination, also nichts neues aber für Leute die oft mit Screenshots hantieren sehr hilfreich – Danke!

Eine vollständige Übersicht aller Windows Tastaturbefehle in Windows ist bei Microsoft zu finden.

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Windows Versions aus dem WSUS

Nachdem Microsoft Build 1809 für Windows 10 bereitgestellt hat, lässt sich über den WSUS (natürlich nur wenn alle PCs und Server darin gemanaged sind) recht einfach herausfinden welche PCs den nun welchen Build installiert haben.

Dazu braucht man nur in der Statusleiste der jeweiligen WSUS-Gruppe (hier Update Services Computers) die Version (Grün) einzublenden.

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Das erfolgt durch einen Rechtsklick auf die Leiste (Orange) und der Auswahl von Version.

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Nun sehen wir, dass immerhin drei PCs schon Build 1809 installiert haben. Darüber hinaus dazu noch einen Uralt-Fehler des WSUS, nämlich die Unfähigkeit den Microsoft Hyper-V Server korrekt an zu zeigen:

Windows (Version 10.0) = Microsoft Hyper-V Server 2016

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Windows 10 Update 1809 und der Essentials Connector

Sollte nach dem Update auf Build 1809 der Windows Server Essentials Connector keine Verbindung vom Client zum Server herstellen können, dann kann dieser einfach über den Service-Manager gestartet werden.

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Alternativ kann man das natürlich auch über das Experten-GUI (cmd.exe als Administrator ausgeführt) oder über PowerShell erledigen.

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Der Windows Server Essentials Client Computer Monitor (WseClientMonitorSvc) steht auf Manual (Triggered) und möglicher Weise hakt hier der Start nach dem Update.

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Windows Build Number / Nummer

Bald kommt das Herbstrelease von Windows 10 in der Version 1809. Dabei stellt sich die Frage, welche Buildnummer hat eigentlich mein Windows 10 System und wie bekomme ich diese am einfachsten heraus?

Auf meinem aktuellen System mit Windows 10, 1803 ist der Build 17134 …

c:\Temp> ver

Microsoft Windows [Version 10.0.17134.286]

… und unter Windows 10, 1809 wird er dann 17663 sein.

C:\Temp> ver

Microsoft Windows [Version 10.0.17763.1]

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Da aber die Zukunft PowerShell heißt, können wir uns das dort noch viel schöner anzeigen lassen.

PS C:\Temp> [System.Environment]::OSVersion.Version

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Windows 10, Build 17763, das Herbst-Release 2018.

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Windows 10 Update 1803 und der Windows Essentials Connector

Mit dem Update auf Windows 10 Build 1803 stand natürlich wieder die Frage im Raum “Was macht der Connector für den Windows Server Essentials”?

Im Gegensatz zu diesem und dem letztem https://sbsland.me/2018/03/01/windows-server-2012-essentials-connector-und-windows-10-upgrade/Blog zu dem Thema, nimmt die Anzahl der esoterischen Maßnahmen ab Smile Mir hat genau ein (1x) weiterer Reboot des aktualisierten Windows 10 PCs genügt und der Windows Server Essentials Connector hatte wieder eine Verbindung zum Server.

Klasse, dann geht das nämlich im Herbst gleich nach dem Neustart (so als Prognose).

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Erstellen von Hashes unter Windows

Gelegentlich muss ich von einer Datei einen Hash erzeugen, um sie zum Beispiel im Virenscanner vom Zugriff aus zu nehmen.

Bisher oder früher hat man das recht einfach mit dem File Checksum Integrity Verifier Utility gemacht, welches Microsoft zum Download anbietet.

Der folgende Aufruf hat dann einen MD5 und SHA1 Hash erzeugt.

FCIV -md5 -sha1 path\filename.ext

Inzwischen gibt es seit PowerShell 4.0 (also auch schon einige Zeit) den Befehl Get-FileHash und damit die Möglichkeit einen Hash ganz ohne 3rd Party Tools oder Downloads zu erstellen.

PS C:\temp> Get-FileHash MEMORY.DMP -Algorithm SHA1

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