Download Windows 10 Fall Creators Update – the whole hogg ;-)

Seit gestern gibt es das Windows 10 Fall Creators Update, welches Microsoft auch zum Download anbietet. Manchmal möchte man aber keine direkte Installation auf dem Endgerät, sondern eine ISO-Datei um damit gleich eine Reihe von PCs versorgen zu können.

Geht man von einem mit Windows 10 betrieben PC oder Notebook auf die Downloads für das Windows 10 Fall Creators Update, dann bekommt man dort “nur” einen Installer angeboten, aber leider keine ISO.

Damit man nun an das ISO rankommt, muss man der Webseite erklären das man gar kein Windows 10 hat Winking smile was recht einfach ist.

Zuerst öffnen wir die Download Seite mit dem Edge Browser, hier in Englisch…

https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windows10

… und in Deutsch:

https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

Auf dieser erhalten wir den Installer (Update now) und das Download Tool (Download tool now)

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An das ISO kommen wir danach wie folgt. Zuerst drücken wir die F12 Taste um an die Entwickler (Developer) Einstellungen des Edge zu kommen. Dort wählen wir nun im Reiter Emulation einen alternativen Browser aus, z.B. den Safari von Apple (Apple Safari (iPad))

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Die Webseite mit den Downloads wechselt danach ihr Aussehen und bietet nun die ISOs zur Auswahl an.

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Danach muss man das Windows 10 Fall Creators Update / Windows 10 auswählen und bestätigen, die Sprache und ob man x32 oder x64 haben möchte sowie den den Download des ISO starten.

Auf einen USB-Stick zieht man das Ganze am einfachsten mit Rufus.

Enjoy it, b!

WinDbg Preview

Microsoft ist gerade dabei den Windows Debugger zu überarbeiten.An der GUI hat sich in den letzten 20 Jahren nichts geändert, wurde also Zeit Smile

Viel Interessanter als die neue Oberfläche finde ich, dass der Debugger über den Windows Store angeboten wird, was zumindest aktuell den Download des kompletten SDKs überflüssig macht. Darüber hinaus halten eine Reihe von coolen Features Einzug, wie z.B. das Time Travel Debugging. Mehr Infos dazu sind hier zu finden.

Enjoy it, b!

Moving Hyper-V Replikas

Seit der Hyper-V Version in Windows Server 2012 R2 lassen sich VMs im laufenden Betrieb auch ohne Failover Cluster verschieben. Das ist ziemlich Klasse und aus Sicht eines Schwaben schon ein Mega-Lob Winking smile Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit eine Hyper-V Replikation zu erweitern (Extended Hyper-V Replication), also eine replizierte VM nochmals auf einen weiteren Hyper-V Host zu replizieren. Man hat damit also zwei Kopien einer VM.

Will man nun eine dieser Kopien verschieben, muss man auf eine Kleinigkeit aufpassen. Nach dem Verschieben muss nämlich, der Replica-Server angepasst werden. Ich zeige den Ablauf an einem Beispiel, damit klarer wird was ich meine.

Allgemein

Ich benenne meine Hyper-V Replikas immer um, indem ich ein “!” voran stelle. Die erste Replikation bekommt ein ! und die zweite Replikation !!, also:

  1. vm.sbsland.local (aktive VM)
  2. !vm.sbsland.local (erste Replika)
  3. !!vm.sbsland.local (zweite Replika)

Ausgangsituation

Wir haben eine VM (vm.sbsland.local) welche über insgesamt 3 Hosts repliziert wird.

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Die VM (vm.sbsland.local) läuft auf dem Hyper-V Host 1 (cnoc.whisky.local) und wird von dort auf den Hyper-V Host 2 (nevis.whisky.local) repliziert. Auf diesem Host (nevis.whisky.local) wurde dann wiederum eine erweiterte Replikation (Extended Replication) auf den Hyper-V Host 3 (skye.whisky.local) eingerichtet.

Auf den Hyper-V Hosts sieht das nun wie folgt aus. Neben PowerShell habe ich noch jeweils den Hyper-V Manager / Replikation für die VM dargestellt.

cnoc.whisky.local:image

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nevis.whisky.local:
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Hier sehen wir neben der ersten (primary) Replikation auch die erweiterte (extended) Replikation.

skye.whisky.local:
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Zielumgebung

Nun wollen wir den Hyper-V Host 2 (nevis.whisky.local) durch einen neuen Hyper-V Host ersetzen (mull.whisky.local). Eine erste Idee wäre natürlich einfach die Hyper-V Replikationen neu ein zu richten, das wollen wir aber nicht! Wir verschieben einfach die erste Replika der VM (!vm.sbsland.local) auf den neuen Hyper-V Host (mull.whisky.local).

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Wie in der Abbildung zu sehen ist, wird die erste Replika (!vm.sbsland.local) der VM auf den neuen Host verschoben. Das kann über das Hyper-V Management oder aber über den folgenden PowerShell-Befehl erfolgen.

Move-VM -Name !vm.sbsland.local -DestinationHost mull.whisky.local -IncludeStorage -DestinationStoragePath 'd:\replicated virtual machines'

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Nun haben wir auf dem Hyper-V Host 2 NEU (mull.whisky.local) die VM, aber noch mit dem alten Hyper-V Host 2 (nevis.whisky.local) eingetragenen Replika Server. Nach Ablauf des Intervalls für die Hyper-V Replikation geht diese in den Zustand Warning bzw. Critical.

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Damit die Replikation wieder in Gang gesetzt werden kann, muss in der Konfiguration der !vm.sbsland.local der alte Hyper-V Host 2 (nevis.whisky.local) gegen den neuen Hyper-V Host (mull.whisky.local) ersetzt werden. Was über das Hyper-V Management oder über den folgenden PowerShell-Befehl erfolgen kann:

Set-VMReplication -VMName vm.sbsland.local -ReplicaServerName mull.whisky.local

Der Befehl muss dazu auf dem Hyper-V Host 1 (cnoc.whisky.local) ausgeführt werden.

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Danach recht ein Resume-VMReplication um die Replikation wieder in Gang zu setzen.

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So, nun läuft es wieder.

Enjoy it, b!

SBE, Erneuerung des Zertifikats für den Remotewebaccess

Der Windows Small Business Server ab 2011 und neuer ermöglicht den Zugriff von extern, also aus dem Internet durch eine Remote Access Webseite. Dieser wurde im Verlauf der Konfiguration des SBE ein Zertifikat auf Basis von sha1 ausgestellt, welches inzwischen (da sha1 als nicht mehr sicher gilt) von den meisten Webbrowsern mit einem Zertifikatfehler angemahnt wird.

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Ein Klick auf den Zertifikatsfehler im Webbrowser liefert hier auch die entsprechenden Details.

Unbenannt-2

Um für die Anwender einen sicheren und vor allem vertrauenswürdigen Zugang zu ermöglichen, muss also das Zertifikat auf Basis von sha1 gegen ein neues Zertifikat ausgetauscht werden, was problemlos über den Set Up Your Domain Wizard im SBE erfolgen kann.

Die folgenden Schritte basieren auf dem Wizard welcher im Windows Small Business Server 2011 Essentials durchlaufen werden müssen.

Start des Windows Small Business Server 2011 Dashboard und Auswahl von Server Settings / Remote Web Access / Domain name / Set up

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Nun erscheint der Set Up Your Domain Wizard (Assistant) und mit Next geht es weiter zum Dialog um den Domain name (Domänen Name) zu ändern. Hier ist es wichtig die Option Use another domain name or domain name service provider aus zu wählen und dann auf Next zu klicken. Im nun folgenden Dialog wird wieder der alte Name der Domain eingetragen, z.B. sbsland.remotewebaccess.com und mit Next bestätigt

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Danach müssen erneut die Daten des Windows Live Accounts (Microsoft Account / Microsoft Konto) eingegeben …

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und mit Next bestätigt werden. Danach startet der Prozess um durch eine Verbindung zu den Windows Live Services ein neues Zertifikat mit sha2 zu erstellen, damit sind wir wieder im wahrsten Sinne im grünen Bereich …

Unbenannt-7

… und haben auch ein neues Zertifikat mit sha2 als Hashalgorithmus.

Unbenannt-8

So, dass war’s!

Anmerkung

Unter Windows Server 2012 Essential, findet sich der Wizard ebenfalls im Dashboard unter Anywhere Access / Click to configure Anywhere Access / Domain name / … danach startet der Wizard mit den gleichen, wie oben beschriebenen Dialogen.

Enjoy it, b!

Lenovo T410 aktivieren von Bluetooth unter Windows 10

Um an einem Lenovo Notebook Bluetooth zu aktivieren gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, welche hier im thinkwiki sehr gut beschrieben sind.

Mit einem Lenovo T410 (ein älteres Modell) hatte ich hier so meine Probleme. Ein Bekannter wollte daran eine Microsoft Bluetooth-Maus aktivieren was einfach nicht klappen wollte.

Bei solchen Problemen schaue ich als erstes in den Gerätemanager um nach deaktivierten oder nicht sauber installierten Geräten zu suchen.

Im Gerätemanager (auch nach der Anzeige von versteckten Geräten) waren aber keine Auffälligkeiten zu finden … nur das halt der Bluetooth-Stack garnicht vorhanden war.

OK, ein Blick ins BIOS des Notebooks (Blaue Taste beim Start) zeigte, dass Bluetooth aktiviert ist. Damit konnte ich schon einmal die Aussage, dass dieses Notebook KEIN Bluetooth hätte, entkräften.

Die Installation des Lenovo Hotkey-Utilities unter Windows brachte aber auch keine Lösung. Normaler weise kann der Bluetooth-Stack mit FN+F5 aktiviert oder deaktiviert werden.

Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf den Hinweis gestoßen, dass Notebook mit einer Linux-Live-CD zu booten und 1x FN+F5 unter Linux zu drücken (angezeigt wird bei dieser Aktion nichts!), außer das der Bluetooth-Stack aktiviert wird.

So richtig glauben wollte ich die Sache nicht, aber einen Versuch war es wert. In Ermangelung einer Live-CD habe ich meinen c’t Desinfect USB Stick verwendet, damit das Notebook gestartet, und genau 1x FN+F5 gedrückt. Wie beschrieben passierte augenscheinlich nichts, aber in der Systemsteuerung unter Linux war nun Bluetooth vorhanden und ich konnte hier, unter Windows die Maus koppeln … und wenn es unter Linux geht, dann muss es auch unter Windows gehen.

Nach einem Neustart mit Windows 10 hat sich, der nun aktivierte Bluetooth-Stack mit dem aktuellen Treiber versorgt und auch hier klappte die Kopplung der Maus ohne Probleme.

Der Hintergrund ist wohl der, dass wenn der Bluetooth-Stack deaktiviert Windows dafür keinen Treiber lädt, welchen aber wiederum der Hotkey FN+F5 zur Aktivierung / Deaktivierung benötigt. Erfolgt nun bei deaktiviertem Bluetooth eine Neuinstallation, so dreht man sich mi Kreis. Ohne Treiber keine Aktivierung von Bluetooth, und ohne aktiven Bluetooth-Stack keine Installation des Treibers …

Abschließend hatte Linux hier die Lösung gebracht!

Know your gear, b!

RDP Zoom in Windows 10

Wie dem einen oder anderen Leser meines Blogs bekannt ist, habe ich mit den 4K-Displays und der damit verbundenen Skalierung von RDP Sessions meine Probleme gehabt. Letztendlich war das der Tatsache geschuldet, dass ich erst recht spät mit einem Notebook mit 4K-Auflösung zu arbeiten begonnen habe. Neben dem ZoomIt Tool, welches ich hier beschrieben habe. Leistet das RDP Protokoll in Windows 10 hier wertvolle Dienste (unter der Voraussetzung, dass das Zielsystem hier mitspielt). Der RDP Client unter Windows 10 besitzt nämlich eine Zoom-Funktion mit der die RDP-Session entsprechend skaliert werden kann.

Ein Klick mit der linken Maustaste auf das RDP-Logo genügt, und der Zoom-Dialog kann ausgewählt werden.

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Das Funktioniert mit allen Systemen, ab Windows 8 aufwärts (also auch Windows Server 2012 und danach).

Enjoy it, b!