Windows 10 Version 2004

Mirosoft plant die Veröffentlichung von Windows 10 Version 2004 Ende Mai (so Günther Born auf dem Heise Newsticker). Alle die es nicht mehr erwarten können und eine MSDN-Subscription besitzen, können die ISO-Dateien schon jetzt herunterladen.

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Sobald es die ISO auf bekanntem alternativem Weg gibt, lass ich es Euch wissen.

Für den Fall, dass eine Version des Windows Server Essentials (ab 2010 R2) zum Einsatz kommt, bitte diesen Link beachten.

Update 28.05.2020
Heute wurde die Windows 10 Version 2004 offiziell freigegeben, dazu auch Windows Server 2004. Das ISO von Windows 10 findet ihr unter diesem Link.Die hier beschriebene Anleitung funktioniert immer noch und auf Heise gibt es ein paar Infos dazu.

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Windows Terminal ist fertig

Zur Microsoft Build 2020, wurde das Windows Terminal in der Version 1.0 veröffentlicht. Der Download erfolgt über den Microsoft Store.

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Mit nur 6,26MB erfolgt der Download recht zügig und auf den ersten Blick liefert das Windows Terminal eine Multi-Tab (mehrere Registerkarten) fähige PowerShell-Konsole.

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Die Einstellungen basieren auf einer JSON-Konfigurationsdatei (settings.json), die sich zum Beispiel mit Visual Studio Code anpassen lässt.

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Auch besteht nun die Möglichkeit eines schnellen Wechselns zwischen der Eingabeaufforderung, PowerShell und der Azure Cloud Shell. Die neuen Features im Überblick sind wie folgt.

  • Mehrere Registerkarten
  • Vollständige Unicode-Unterstützung
  • GPU-beschleunigtes Textrendering
  • Vielfältige Anpassungen
  • Geteilte Arbeitsbereiche

Weitere Informationen liefert Microsoft direkt auf seiner Webseite und natürlich auf GitHub.

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Reparatur von OneDrive for Business

Nicht oft, aber gelegentlich kommt es vor das OneDrive for Business nicht mehr funktionieren will. Mit dem folgendem Befehl war es mir bisher immer möglich den Dialog zur Konfiguration von OneDrive for Business zu starten und abschließend wieder zur Arbeit zu bewegen.

%localappdata%\Microsoft\OneDrive\OneDrive.exe /client=MicrosoftSPO

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Hyper-V Move-VM schlägt fehlt

Eigentlich ist das ein alter und bekannter Fehler. Das Verschieben einer VM unter Hyper-V schlägt fehl. In diesem Fall bin ich mit Powershell auf das Problem gestoßen. Nur das die Fehlermeldung nicht besonders sprechend ist.

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Das Problem war einfach, dass ich Integration Services Setup Disk an der VM gemounted hatte.Genau genommen ist das auch keine Disk sondern ein ISO, dass sich auf jedem Hyper-V Host im Verzeichnis \Windows\System32\vmguest.iso befindet. Da dieses ISO sowohl am Quell- als auch am Ziel-Server vorhanden ist, kommt es hier zu einem Problem. Dismount von der VM und der Spuk ist vorbei, die Migration klappt. Der VMM von Microsoft hat hier übrigens das gleiche Problem.

Die Lösung ist also, dass mit der VM verbundene ISO zu entfernen. Mit PowerShell kann man das über den folgenden Befehl erfolgen.

Get-VMDvdDrive -VMName _vm1.testlab.local | Remove-VMDvdDrive

Ein ISO fügt man übrigens mit dem folgenden Befehl hinzu.

Add-VMDvdDrive -VMName _vm1.testlab.local -Path C:\Windows\system32\vmguest.iso

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WSUS Offline Update 12

Mit dem Update auf die Version 12 von WSUS Offline, bekommt dieses für mich sehr nützliche Tool die Möglichkeit die Windows 10 Versionen besser zu steuern.

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Dabei ist es sinnvoll, wenn gelegentlich das Zielverzeichnis (target directory) zu löschen und vollständig neu zu laden. Besonders dann, wenn man auf die eine oder andere Version von Windows 10 nicht mehr angewiesen ist.

Das Update selbst erfolgt automatisch, oder kann von der Homepage heruntergeladen werden.

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Mit dem Update wurde auch der Support für Windows 7 und den Server 2008R2 entfernt. Hier ein Auszug aus dem Release Notes:

  • Support removed for Windows 7 and Server 2008(R2) since Microsoft discontinued support for it on January 14th, 2020
  • Support removed for Microsoft Security Essentials, Windows 7 Defender, Service Packs, Remote Desktop Client and Silverlight (download switches /includemsse and /excludesp, update switches /instmsse, /instmssl and /updatetsc)
  • Support removed for Windows 10 version 1703 since Microsoft discontinued support for it on October 8th, 2019
  • Split Windows 10 download into version specific parts

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ASUS UX301L und Windows 10 1903

Nach einer Neuinstallation eines ASUS UX301L “Phantom-Notebook” hatte ich ein unbekanntes Gerät im Geräte-Manager.

  • PCI-Datensammlungs- und Signalverarbeitungscontroller

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Leider war dafür in Windows Update kein passender Treiber zu finden. Mein erster Versuch mit der ASUS-Support Webseite ging gleich ins Leere, denn ASUS will anscheinend dieses Notebook niemals gebaut haben Winking smile Dort findet sich ein ASUS Zenbook UX301LA, aber kein UX301L und damit auch keine Treiber. Auch passen die von ASUS gelisteten Spezifikation nicht 100% zu dem UX301L, was zum Beispiel zwei M.2 Slots mit 60mm Baulänge aufweist.

Erfolgreich war ich letztendlich mit der Suche nach der Hardware-ID, denn anscheinend sind nicht nur ASUS-Benutzer auf der Suche nach diesem Treiber sondern auch Besitzer von Dell, HP und Lenovo Notebooks.

Letztendlich habe ich mir von ASUS einen Treiber unter diesem Link geladen, er ist zwar für ein anderes Modell sollte aber nach Analyse der INF-Datei auch hier funktionieren. Im Englischen wird der Treiber wie folgt genannt:

  • Intel® Dynamic Platform and Thermal Framework Driver

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Da es sich um eine ZIP-Datei handelte, habe ich diese entpackt und nach dem Treiber selbst gesucht, um eine Installation über irgendein Setup-Programm zu vermeiden.

Zur Installation habe ich direkt auf das Treiber-Verzeichnis verwiesen.image

Womit die Installation ohne Probleme funktioniert hat.

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Bis zum nächsten Mal.

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BIOS bei einem Windows 10 Computer

Schon seit einiger Zeit unterstützen die Microsoft Betriebssysteme UEFI Boot. Ist diese Option im BIOS eingestellt und damit der Windows Bootmanager aktiv, so funktionieren oftmals die klassischen Tastaturkombinationen wie ENTF, F2 oder auch die ESC-Taste nicht mehr. In diesem Fall kann ein Start des Rechners mit dem BIOS wie folgt realisiert werden.

Windows Settings / Update & Security / Recovery / Advanced startup / Restart now

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Analog dazu auf Windows Systemen in deutscher Sprache:

Windows Einstellungen / Update und Sicherheit / Wiederherstellung / Erweiterter Start

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Wer sich noch am Anmelde-Bildschirm befindet, kann dazu diesen Start über die SHIFT-Taste (Umschalt) und die Option Neustarten aktivieren.

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Sehr langer Shutdown oder Reboot des Microsoft Hyper-V Server 2016

In den Windows Server 2016 haben sich je eine Reihe von Eigenheiten eingeschlichen, die mir immer wieder Probleme bereiten. Kürzlich hatte ich mit dem Microsoft Hyper-V Server 2016, wieder das Problem, dass einige Hosts für den Shutdown sehr lange benötigt haben. Mit sehr lange meine ich, bis zu einigen Stunden!

Daher habe ich mir das Problem genauer angeschaut und dabei die Lokation des Pagefiles als Auslöser ausmachen können. Damit kann die in diesem Blog beschriebene Lösung auch hier zum Einsatz kommen. Da der Microsoft Hyper-V Server keine Benutzeroberfläche hat, muss das Pagefile über WMIC neu konfiguriert werden.

Anzeige des aktuell konfigurierten Pagefiles.

wmic pagefile list full

Umstellung auf ein nicht durch das Betriebssystem konfiguriertes Pagefile.

wmic computersystem where name=”%computername%” set AutomaticManagedPagefile=False

Konfiguration des Pagefiles auf Laufwerk C: mit einer Startgröße von 16GB und einer maximalen Größe von 32GB. Soll das Pagefile mit einer festen Größe angelegt werden, dann ist es notwendig InitialSize und MaximalSize auf den gleichen Wert zu setzen.

wmic pagefileset where name=”C:\\pagefile.sys” set InitialSize=16384,MaximumSize=32768

Die Änderungen werden erst nach einem Neustart des Servers durch WMIC angezeigt, hier sollte man sich also nicht beirren lassen. Insofern WMIC keine Fehlermeldungen zurück gibt, ist die Konfiguration korrekt erfolgt.

Abschließend habe ich mir die Frage gestellt, wieso das Problem eigentlich auftritt. Ich kann dieses Verhalten nämlich nicht bei allen Hyper-V Hosts mit der Version 2016 feststellen. Microsoft selbst liefert in einer Reihe von Artikeln und Blogs Empfehlungen zur Dimensionierung von Pagefiles. Für Hyper-V Systeme, kann man das kurz abfassen.

  1. Geht dem Host der Speicher aus, und ist eine VM mit dynamisch allokiertem Speicher unterwegs dann erfolgt ein Paging in der VM und nicht auf dem Host
  2. Es genügt, dass der Host einen Kernel- oder von mir aus noch Active-Dump schreiben kann. Kernel-Dumps habe ich bisher, auch bei sehr großen Systemen (1TB … und mehr) keinen größer als 20GB gesehen und damit war er für eingehende Analysen immer ausreichend

Darum habe ich auf kleinen Hyper-V Hosts (32GB RAM und 64 bzw. 72GB Systemlaufwerk) keine Probleme gehabt und auch auf zwei meiner größeren Systeme mit 128GB RAM und einem 256GB großem Systemlaufwerk, ist das Problem nicht aufgetreten.

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Lediglich auf mehreren Hosts mit 256GB RAM und einem 72GB großen Systemlaufwerk, bin ich auf dieses Problem getroffen und habe es wie oben beschrieben gelöst. Dabei ist verständlich, dass das Betriebssystem bei 256GB Hauptspeicher das Pagefile auf ein Laufwerk mit hinreichend viel Platz legt und es dadurch zu dem Verhalten kommen kann.

Enjoy it, b!

Visual Studio Code “Convert to Lower and Upper Case”

Wenn ich “code”, nehme ich dazu fast nur noch Visual Studio Code und in seltenen Fällen auch Notepad++. In Visual Studio Code ist mir aufgefallen, dass eine Konvertierung von Textblöcken in Groß- oder Kleinschreibung nicht ohne weiteres funktioniert. Eine in Visual Studio Code immer sehr gute Idee, wenn man eine Funktion sucht, ist der Aufruf der Behelfs Palette (command palette) mit CTRL+SHIFT+P und dort die Eingabe des Suchbegriffs wie z.B. transform.

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Trotzdem wollte ich zusätzlich einen Shortcut damit belegen, Möglich ist das in den Einstellungen für die Shortcuts (oder Tastenabkürzungen) unter Manage/ Keyboard Shortcuts. Manage ist unten links als “Zahnrad”, analog zu Windows 10 im Editor zu finden. In dem nun sich öffnenden Dialog kann man nach entsprechen Funktionen und damit verknüpften Shortcuts suchen. In der folgenden Abbildung habe ich das Wort transform eingegeben.

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Unter Keybinding sind hier keine Shortcuts zu sehen, können aber entsprechend definiert werden. Will man nun einen Shortcut definieren, genügt ein Klick auf das vor dem jeweiligen Command (Befehl) erscheinende Plus und ein Dialog zur Belegung öffnet sich. Die Idee, eine Kovertierung auf kleine Buchstaben mit STRG+SHIFT+L und große Buchstaben STRG+SHIFT+U zu ermöglichen, was der Belegung in Visual Studio entspricht, stellte sich als schlechte Idee heraus da diese Kombination schon belegt ist.

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Auch die in Notepad++ vorgegebene Kombination aus STRG + L war ebenfalls nicht möglich und so habe ich mich für die folgenden Kombinationen entschieden.

  • Lowercase = STRG+ALT+L
  • Uppercase = STRG+ALT+U
  • Title Case = STRG+ALT+T

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Für Coder die generell die gleiche Belegung wie Visual Studio verwenden wollen, sei hier noch auf die Extension Visual Studio Keymap aus dem Marketplace hingewiesen oder auch die Möglichkeit Notepad++ Mappings zu verwenden.

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Ich will es aber erstmal bei meinen Shortcuts belassen.

Happy Coding, b!

Windows Backup und das erste Mal

Willkommen zu einem neuen Beitrag über Windows Backup. Was passiert den genau beim Backup und was kann, besonders wenn dieses erstmals ausgeführt wird, schief gehen.

Ein wenig Backup Anatomie

Windows Backup arbeitet nach einem Prinzip das als “Inkremental forever” beschrieben werden kann.Nach dem ersten erfolgreichen Backup werden immer nur die Veränderungen zwischen den einzelnen Backups gesichert. Das hat prinzipiell den Vorteil, dass wenn einmal alle Dateien gesichert wurden (auch wenn es viele sind) nur noch wenige Veränderungen ins Backup aufgenommen werden und damit die weiteren Sicherungen schnell fertig sind.

Herausforderungen

Wird Windows Backup das erste Mal ausgeführt, steht abhängig von der Konfiguration, möglicher Weise eine Vollsicherung des Servers an und das kann dauern und von den Einstellungen des Backup-Tasks sabotiert werden. Die Zeit, welche für ein Backup benötigt wird hängt im Wesentlichen von den Faktoren Performance, Größe und Anzahl der zu sichernden Dateien ab.

Einstellungen für Windows Backup

Damit Windows Backup ungestört seine initiale Sicherung des Servers fertigstellen kann, gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Einstellungen des Backup Tasks
  2. Menge der zu sichernden Dateien

Einstellungen des Backup Tasks

Wie schon in diesem Beitrag beschrieben, bergen die Einstellungen des Backup Tasks einige Unsicherheiten welche ein erstes und erfolgreiches Backup schwierig machen können. Die einfachste Möglichkeit hier ist, dem Backup die notwendige Zeit (auch wenn es mehrere Tage sind) für die Vollsicherung ein zu räumen. Dabei sind die folgenden Einstellungen sinnvoll.

  • Stop the task if it runs longer than … = deaktivieren
  • If the task is already running, then the following rule applies = Do not start a new instance

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Damit geben wir dem Backup die Möglichkeit, so lange zu laufen bis die erste Sicherung erfolgt ist und vermeiden zusätzliche Windows Backup Failed Meldungen im Backup selbst.

Nach erfolgreicher erster Sicherung, kann die Einstellung wieder aktiviert werden.

  • Stop the task if it runs longer than [3 days] = aktiv

Menge der zu sichernden Dateien

Als weiterer und nicht nur alternativer Ansatzpunkt kann eine Reduktion der zu sichernden Menge an Daten während des ersten Backups sein. Dazu werden einfach nicht alle Laufwerke ausgewählt sondern nur das Systemlaufwerk und zum Beispiel ein Datenvolume, hier F:

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Ist die Sicherung damit erfolgreich zu ihrem Abschluss gekommen, kann für den nächsten Zyklus das Laufwerk D: hinzugefügt werden, bis alle Laufwerke in der Sicherung enthalten sind.

Eine weiter Option, an Stelle von ganzen Laufwerken mit der Inklusion von einzelnen Verzeichnissen zu arbeiten ist nur dann sinnvoll, wenn KEINE Deduplizierung auf den Volume stattfindet.

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Diese kleine Warnung wird gerne überlesen und es kommt damit zu sehr langen Laufzeiten des Backups und einer Reihe von anderen Problemen.

Enjoy it, b!