Windows Build Number / Nummer

Bald kommt das Herbstrelease von Windows 10 in der Version 1809. Dabei stellt sich die Frage, welche Buildnummer hat eigentlich mein Windows 10 System und wie bekomme ich diese am einfachsten heraus?

Auf meinem aktuellen System mit Windows 10, 1803 ist der Build 17134 …

c:\Temp> ver

Microsoft Windows [Version 10.0.17134.286]

… und unter Windows 10, 1809 wird er dann 17663 sein.

C:\Temp> ver

Microsoft Windows [Version 10.0.17763.1]

image

Da aber die Zukunft PowerShell heißt, können wir uns das dort noch viel schöner anzeigen lassen.

PS C:\Temp> [System.Environment]::OSVersion.Version

image

Windows 10, Build 17763, das Herbst-Release 2018.

Enjoy it, b!

Firmware Intel Data Center SSDs mit Hyper-V Server und AVAGO RAID Controller

Die Firmware von Intel Data Center SSDs auf einem Microsoft Hyper-V Server (oder auch Windows Server Core) kann über die Eingabeaufforderung (cmd.exe) mit den folgenden Schritten aktualisiert werden.

Herunterladen der aktuellen Firmware, auf einem PC mit Internet-Zugang:

https://downloadcenter.intel.com/de/download/27863/Intel-SSD-Data-Center-Tool?v=t

Entpacken des Intel SSD Data Center Tools vom PC auf den Microsoft Hyper-V Host (unter der Voraussetzung, dass die entsprechenden Berechtigungen existieren).

unzip \Users\<Username>\Downloads\Intel_SSD_Data_Center_Tool_3.0.13_Windows.zip -d \\<Hyper-V-Hostname>\c$\temp\intel-ssd

Ich habe auf allen meinen PCs unzip.exe über ein Batchscript im Pfad liegen, um an der Eingabeaufforderung schnell eine Datei entpacken zu können. Alternativ geht das natürlich auch mit PowerShell.exe ab Windows 10 oder Windows Server 2016 mit Expand-Archive:

Expand-Archive -LiteralPath C:\Users\<Username>\DownloadsIntel_SSD_Data_Center_Tool_3.0.13_Windows.zip -DestinationPath '\\<Hyper-V-Hostname>\c$\temp\intel-ssd\' -Force

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Wurde das Intel SSD Data Center Tools auf den Host entpackt, wechseln wir in einer RDP Session auf diesen, um das Update vor zu nehmen.

mstsc /f /v:<Hyper-V-Hostname>

Auf dem Hyper-V Host befindet sich im Verzeichnis C:\Temp\intel-ssd das Intel SSD Data Center Tool welches wir nun in der richtigen Version (x64) installieren müssen:

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Wie so oft hat man bei Intel Software keine Möglichkeit das Zielverzeichnis zu beeinflussen und so haben wir hinterher auf Laufwerk C: im Root die folgenden Verzeichnisse:

  • \Intel
  • \isdct

Das ist zwar nicht schön, aber auch nicht schlimm Winking smile zum eigentlichen Update muss man ins ISDCT Verzeichnis wechseln:

C:\Temp\intel-ssd> cd \isdct

Dort befindet sich isdct.exe womit wir die Firmware der SSDs aktualisieren können, wozu die folgenden Schritte notwendig sind.

Für den Fall, dass die SSDs an einem AVAGO/LSI RAID Controller hängen, muss der folgende Befehl eingegeben werden.

isdct.exe set -system EnableLSIAdapter=true 

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Ohne diesen Aufruf, erkennt das Tool die SSDs nicht, oder nicht korrekt!

Mit den folgendem Aufruf, können die im System vorhandenen SSDs angezeigt werden, dabei analysiert auch gleich das Intel Data Center Tool ob ein Update der Firmware notwendig ist.

isdct.exe show –intelssd

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Wichtig hier sind die folgenden Informationen:

  • Firmware : N2010112 (aktuelle Firmware)
  • FirmwareUpdateAvailable : N2010121 (neue Firmware)
  • Index : 0 (Index der SSD, geht bei 4 SSDs von 0 bis 3)

Die eigentliche Aktualisierung erfolgt nun mit diesem Aufruf – Wichtig: Bis jetzt wurden nur Informationen der SSDs gelesen, die Aktualisierung ist ein Schreibvorgang (Stichwort Datenbackup) der laut Intel nicht destruktiv ist (also eigentlich nix passieren kann).

isdct.exe load -intelssd <Index>

Für den Fall, dass wir 4 SSDs (Index 0 bis 3) aktualisieren müssen kann auch das folgende Script verwendet werden.

@ECHO OFF

FOR /L %%a IN (0,1,3) DO (

	ECHO y | isdct.exe load –intelssd %%a

)

Eine abschließende Analyse mit dem Intel SSD Data Center Tool zeigt, dass nun alle SSDs die aktuelle Firmware besitzen.

- Intel SSD DC S3520 Series PHDV723201YD480BGN -

Bootloader : Property not found
DevicePath : LSI10
DeviceStatus : 
Firmware : N2010121
FirmwareUpdateAvailable : The selected Intel SSD contains current firmware as of this tool release.
Index : 0
ModelNumber : INTEL SSDSC2BB480G7
ProductFamily : Intel SSD DC S3520 Series
SerialNumber : PHDV723201YD480BGN

- Intel SSD DC S3520 Series PHDV723201K1480BGN -

Bootloader : Property not found
DevicePath : LSI5
DeviceStatus : 
Firmware : N2010121
FirmwareUpdateAvailable : The selected Intel SSD contains current firmware as of this tool release.
Index : 1
ModelNumber : INTEL SSDSC2BB480G7
ProductFamily : Intel SSD DC S3520 Series
SerialNumber : PHDV723201K1480BGN

- Intel SSD DC S3520 Series PHDV717503PB480BGN -

Bootloader : Property not found
DevicePath : LSI6
DeviceStatus : 
Firmware : N2010121
FirmwareUpdateAvailable : The selected Intel SSD contains current firmware as of this tool release.
Index : 2
ModelNumber : INTEL SSDSC2BB480G7
ProductFamily : Intel SSD DC S3520 Series
SerialNumber : PHDV717503PB480BGN

- Intel SSD DC S3520 Series PHDV717501MN480BGN -

Bootloader : Property not found
DevicePath : LSI7
DeviceStatus : 
Firmware : N2010121
FirmwareUpdateAvailable : The selected Intel SSD contains current firmware as of this tool release.
Index : 3
ModelNumber : INTEL SSDSC2BB480G7
ProductFamily : Intel SSD DC S3520 Series
SerialNumber : PHDV717501MN480BGN

So, nun sind wir fertig … den Server noch Rebooten und das war es dann.

Enjoy it, b!

Hyper-V VM Windows Server 2016 hängt beim Shutdown oder Reboot

Beim letztem Patchday musste ich feststellen, dass ein Windows Server 2016, der als VM auf einem Hyper-V Host lief, keinen Shutdown oder Reboot durchführen konnte. Die VM blieb einfach hängen.

Meine erste Vermutung war ein Problem mit dem Pagefile beim Shutdown und so schaute ich mir die Konfiguration des Servers an.

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Gemäß der Standard-Einstellung hat sich das Betriebssystem dazu entschieden, dass Pagefile auf Laufwerk D: zu legen. Nach Änderung auf Laufwerk C: (wie im folgendem Bild zu sehen) konnte die VM problemlos herunterfahren oder auch durchstarten.

image

Sollte ich Zeit haben, muss ich mir die Sache genauer anschauen. Aber der Workaround oben hat schon einmal geholfen.

Enjoy it, b!

Synology NAS Mail-Weiterleitung

Im Büro oder Zuhause gibt es oftmals Geräte welche ihren Status per E-Mail versenden können, dazu gehören unter anderem RAID-Controller, die USV aber auch Multifunktionsgeräte (wie zum Beispiel das Lexmark X544). Das Problem, besonders bei älteren Geräten ist, dass diese oftmals keine verschlüsselten E-Mails versenden können, oder der Konfigurationsdialog nur einen Mail-Server zulässt der mit geringer oder gar keiner Authentifizierung Mails versenden kann. So eine Konfiguration ist über das Internet nicht sinnvoll und sogar fahrlässig, bzw. wird von den Providern gar nicht angeboten.

Die Lösung für ein solches Szenario stellt ein interner Mail-Server dar, der zum einen aus dem Internet nicht erreichbar ist und intern, also im Heimnetz, E-Mails ohne Anmeldung entgegennimmt und diese über den Provider versendet. Ein internes SMTP-Relay. Unter Windows verwendet man hier den integrierten SMTP-Server, betreibt man stattdessen ein NAS Zuhause, muss auf einen dort vorhandenen SMTP-Server zurück greifen.

Für die Synology NAS Geräte gibt es einen Mail Server (letztendlich ist das Postfix) welchen ich für die Weiterleitung über einen 1&1 Mail-Account konfiguriert habe. Dazu waren die folgenden Schritte notwendig.

Als erstes muss der Mail Server über das Synology Package Center installiert werden und danach werden die Einstellungen des Mail Server mit Open geöffnet.

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Im Tap SMTP habe ich dazu die folgenden Einstellungen gesetzt, mit der Einstellung im roten Kasten schafft es auch mein betagter Lexmark X544dn Mails über die Synology zu versenden.

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Im nächsten Schritt muss der 1&1 E-Mail-Account für das SMTP Replay konfiguriert werden.

image

1&1 bietet an, die Kommunikation zu verschlüsseln was natürlich sinnvoll ist. Daher Port 587 und TLS, sowie die Anmeldedaten aus Mail-Adresse und Passwort.

Wichtig bei 1&1 ist es, dass die Mails von dem konfiguriertem Account oder einer anderen gültigen Mail-Domain verendet werden. Eine Konfiguration wie mit vielen anderen Providern, zum Beispiel x544@home.local oder fax@home.local als Absender habe ich nicht hinbekommen. Ich musste dann am Lexmark MFC device@gültige.domain als Absender eintragen.

Das Tap IMAP/POP3 bleibt leer (hier nichts anhaken), darüber hinaus habe ich Security ebenfalls im Default (leer) gelassen.

Da auf der Synology der User bernd-xxx als Admin “mail-enabled” ist, habe ich einen Alias (Tap Alias) angelegt welcher die Mails an eine externe Mail-Adresse weiter leitet.

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Zum Abschluss fehlt noch das Reporting, was den nun an Mails versendet wird. Hierzu sind im Tap Report die folgenden Einstellungen notwendig.

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So, nun klappt das Versenden von meinem Lexmark MFC ohne Probleme.

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Hyper-V Linux VM Boot Problem

Für einen aufwendigeren Test hatte ich mir unter Hyper-V eine Linux VM (Generation 2 mit CentOS 7.4) konfiguriert, mit der Absicht deren Disk für eine Reihe weiterer VMs zu verwenden … analog zum SysPrep von Windows.

Der Boot einer neuen VM mit der kopierten Linux VHDX ging aber sofort, mit der folgenden Meldung daneben.

image

Die Lösung des Problems ist, wenn man die notwendigen Schritte kennt nicht sonderlich schwer. Eigentlich haben wir ein Problem mit dem Bootloader von Linux.

Im ersten Schritt schalten wir die VM über das Hyper-V Management aus und fügen im Anschluss (wenn die VM aus ist) ein Linux ISO hinzu. Danach verändern die Boot Reihenfolge so, dass die VM von der DVD (sprich dem ISO Image startet).

image

Die Änderung erfolgt unter Change Hardware/Firmware/Boot order im Hyper-V Management und sollte das DVD-Laufwerk an erster Stelle haben.

  1. DVD Drive
  2. Hard Drive
  3. Network Adapter

Nun wird die VM wieder eingeschaltet und es erfolgt ein Boot von der DVD. Innerhalb des Boot-Menüs erfolgt dann die Auswahl Select Troubleshooting / Rescue a CentOS system.

image

Linux erkennt nun die vorhandene Installation und mounted diese unter /mnt/sysimage

Damit liegt unser Boot-Verzeichnis unter /mnt/sysimage/boot/efi/EFI und wir können das mit Hilfe der folgenden Schritte reparieren.

# Wechsel in das EFI Verzeichniss
cd /mnt/sysimage/boot/efi/EFI
# "Weg-Kopieren" des Boot files
cp -r centos/ boot
# ODER ALTERNATIV bei Ubuntu
cp -r ubuntu/ boot
mv fbx64.efi grubx64.efi

Nun fahren wir das Linux System wieder runter …

shutdown

… schalten die VM aus und ändern erneut die Boot-Reihenfolge unter Change Hardware/Firmware/Boot order im Hyper-V Management damit nun die VHD an erster Stelle steht.

  1. Hard Drive
  2. DVD Drive 
  3. Network Adapter

Damit startet mein CentOS ohne Probleme.

Enjoy it, b!

File Server Resource Manager, SRMSVC 8197

Nach der Installation der File Server Resource Managers (FSRM) Role hatte ich auf verschiedenen Servern das Problem, dass die MMC beim Versuch irgendwelche Einstellungen vor zu nehmen abgestürzt ist.

Im Application Eventlog fand ich dazu einen vom Zeitpunkt her korrelierenden Fehler, der mir so erstmal wenig gesagt hat.

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Nach einiger Recherche bin ich auf folgende Lösung gestoßen, welche auf allen betroffenen Server das Problem  behoben hat.

@echo off
cd "%windir%\system32\wbem"
mofcomp srm.mof

net stop srmsvc
net start srmsvc
	

Danach hat der FSRM ohne Probleme funktioniert und ich konnte die Konfiguration durchführen.

Enjoy it, b!