W2K8R2: Unkown Devices auf Intel LGA 1155 Systemen

Nach der Installation eines Servers mit Intel LGA 1155 Sockel (Intel C202 PCH Chipsatz) tauchten zwei unbekannte Geräte im Device-Manager von Windows Server 2008 R2 auf.

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Eines war der Intel SM Bus Controller, dass andere konnte einer Intel Onboard NIC (Intel® 82579LM) zugeordnet werden. Für beide Geräte müssen Treiber direkt von Intel besorgt werden da sie nicht im Lieferumfang von Windows Server 2008 R2 und auch nicht in Windows Update vorhanden sind.

Für den SM BUS Controller reicht es den Chipsatz entsprechend zu aktualisieren, was zu einer korrekten Erkennung des Geräts unter Windows führt.

http://downloadcenter.intel.com/SearchResult.aspx?lang=eng&ProductFamily=Chipsets&ProductLine=Chipset+Software&ProductProduct=Intel%c2%ae+Chipset+Software+Installation+Utility

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Für die Netzwerkkarte (Intel® 82579LM) muss ein Treiberpaket von Intel verwendet werden – welches unter folgenden Link verfügbar ist:

http://downloadcenter.intel.com/Detail_Desc.aspx?agr=Y&DwnldID=18725&keyword=PROWinx64&DownloadType=Drivers&lang=eng

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Das Board war übrigens ein Supermicro X9SCL-F (welche ich bei meinen Selbstbauprojekten sehr gerne verwende):

http://www.supermicro.nl/products/motherboard/Xeon/C202_C204/X9SCL-F.cfm

Cheers, b!

SBS2008: CAPI2, EventID 11, Error im Application Log

Für den CAPI2 Event 11 im Application-Log eines SBS 2008 gibt es bei Microsoft einen KB-Artikel mit zugehörigem “Fix it”.

http://support.microsoft.com/kb/2328240/en-us

Welcher bei die Fehler behoben hat. Ich habe festgestellt, dass dieser Event sehr häufig auf Windows 2008 basierten SBS Servern auftritt und über den Report stehts als Fehler gemeldet wird.

Cheers, b!

Hyper-V: Laden der Hyper-V Rolle in einer virtuellen Maschine (VM)

Gelegentlich kann es vorkommen, dass man für Zwecke der Dokumentation oder eingeschränkte Tests einen Hyper-V enabled Server braucht. Ein schneller Workaround ist das Laden der Hyper-V Rolle innerhalb einer VM. Dabei wird lediglich der Hyper-Visor selbst nicht geladen, alle anderen relevanten Dienste für Hyper-V aber sehr wohl installiert und initialisiert, sodass sie als running im Service-Manager erscheinen.

Auf einem normalen Windows Server (also nicht Core, oder Hyper-V selbst) werden Rollen und Funktionen (Roles and Features) über den Server-Manager hinzugefügt. Dieser bringt jedoch folgende Fehlermeldung wenn man versucht die Hyper-V Rolle innerhalb einer VM zu aktivieren:

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Ein erfolgreiches aktivieren der Hyper-V Rolle ist aber dennoch möglich, wenn man das vom Windows Server Core (oder auch Hyper-V Server) bekannt ocsetup verwendet und dieses an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ausführt (Command Prompt with elevated rights).

Dazu einfach folgenden Befehl eingeben_

start /w ocsetup.exe Microsoft-Hyper-V

Damit wird die Hyper-V Rolle aktiviert und kann für Tests (natürlich nicht der Betrieb von virtuellen Maschinen) verwendet werden.

Wenn man dann alles wieder los werden will, erledigt das ebenfalls ocsetup mit dem Uninstall-Schalter:

start /w ocsetup.exe Microsoft-Hyper-V /uninstall

Cheers, b!

WHS2011: Windows Home Server 2011 Update Rollup 1 verfügbar

Seit einigen Tagen ist das Windows Home Server 2011 Update Rollup 1 verfügbar und behebt einige Probleme:

  1. Domains mit mehr als zwei Root Domain Levels können nicht registriert werden (test.co.uk)
  2. Alerts, bzw. Warnhinweise können nun ignoriert werden – und der Server tut das dann auch
  3. Der Client Deployment Wizard hat einige Korrekturen erfahren
  4. Wenn Server und Client keinen gemeinsamen DNS verwenden hat der Zugriff über Remote Web Access nicht funktioniert
  5. Der bekannte Fehler mit der Systemuhrzeit wurde behoben
  6. Dieses Update korrigiert gelöschte oder geänderte Zertifikate
  7. Der Backslash “” wurde in der Koreanischen und Japanischen Version nicht korrekt dargestellt
  8. Die “Connect site” wird nun in nicht englischen Versionen richtig, bzw. überhaupt übersetzt
  9. Das Dashboard und der Wizard können nun in nicht englischen Sprachen besser mit Meldungen umgehen und schneiden diese nicht mehr ab

Ich habe es eingespielt und es funktioniert bisher problemlos:

http://support.microsoft.com/kb/2554634

Für den Small Business Server 2011 Essentials und den Windows Storage Server 2008 R2 Essentials welche ebenfalls auf der Colorado-Familie stammen gibt es ebenfalls ein Update Rollup (UR) unter folgendem Link:

http://support.microsoft.com/kb/2554637

Cheers, b!

Windows 7: Microsoft Camera Codec Pack (16.0.0652.0621) released

Hallo zusammen

Microsoft hat einen aktuellen Codec Pack zur Anzeige von RAW Dateien unter Windows freigegeben! Das Pack gibt es sowohl in 32 als auch 64Bit.

http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=26829

Enjoy it, b!

p.s. wer nicht weiß was RAW Dateien sind, braucht das Codec Pack nicht unbedingt Winking smile

SBS2008: WSUS Log läuft voll …

Auf allen meinen SBS 2008 Systemen läuft mir in unregelmäßigen Abständen das Systemlaufwerk mit IIS (WSUS) Logfiles zu.

Zwar hat Microsoft mit den Update Rollup 5, http://support.microsoft.com/kb/2458094 hier eine Besserung versucht, aber (zumindest auf meinen Servern) ohne Erfolg.

Deshalb habe ich selbst ein PowerShell Script geschrieben, welches mir (abhängig wie man es in den Scheduler einträgt) das Logfile Verzeichnis löscht. Im Gegensatz zur Microsoft Lösung werden nicht Dateien älter X-Tage gelöscht, sondern – ein wenig radikaler – alle Dateien bis auf n. Dieser Ansatz erschien mir sinnvoller, da mir in der Regel 2 Dateien reichen – sollte im Rahmen einer Fehleranalyse eine größere Anzahl benötigt werden dann kann das im Script Problemlos geändert werden.

So, hier ist das Script:

$Comments = @'
Script name: wsuslogcleaner.ps1
Created on : 2011-07-25
Author     : b!
Purpose    : Deleting WSUS logfiles in the C:inetpublogsLogFilesW3SVC1372222313 directory on SBS 2008 servers
             Regarding the original wsuslogcleaner.vbs provided this script simply delete all files exceptionally the 2 latest log files
Use        : Add this script to the task scheduler and execute it on a weekly base
Result     : Cleaned IIS / WSUS log directory, wsuslogcleaner.log will be created in windowstemp directory
Version    : 1.1

History    : v0.1, first Version with basic functionality
             v1.0, final relase
             v1.1, different parameter handling

'@

# Variables
[string]$log = $env:windir + "\temp\wsuslogcleaner.log"
[string]$LogFilePath = "C:\inetpub\logs\LogFiles\W3SVC1372222313"
[int]$n = 2

# - some output like header and so on ...
$msg = "WSUSLogCleaner.ps1, Cleaning WSUS log directory on IIS..."
Write-Host -foregroundcolor green `n$msg `n 
Write-Output `n$msg`n | Out-File -Encoding ASCII -FilePath $log

# - functions
# - delete the logfiles
Function Dir-CleanUp {
    [string]$fLogFilePath = $args[0]
    [int]$i = 0
    [int]$fn = ++$args[1]
    [string]$RC = ""
    [string]$Call = ""
    [string]$fileEntry = ""

    Write-Host "Deleting logs in " $fLogFilePath 
    Write-Output "Deleting logs in " $fLogFilePath | Out-File -Encoding ASCII -Append -FilePath $log

    $fileEntries = [IO.Directory]::GetFiles("$fLogFilePath"); 
    $RC = " RC=[$?], "; $Call = ('$fileEntries = [IO.Directory]::GetFiles("$fLogFilePath")').ToString()
    $RC + $Call | Out-File -Encoding ASCII -Append -FilePath $log

    For (;$i -le (($fileEntries).Count - $fn);$i++) {
        # Write-Host $fileEntries[$i]
        $fileEntry = $fileEntries[$i]
        Remove-Item $fileEntries[$i] -force
        $RC = " RC=[$?], "; $Call = ('Remove-Item ' + "$fileEntry" + ' -force').ToString()
        $RC + $Call | Out-File -Encoding ASCII -Append -FilePath $log
    }      
}

# Main Program
Dir-CleanUp $LogFilePath $n
Write-Host "Script finished ..."
Write-Output "Script finished ..." | Out-File -Encoding ASCII -Append -FilePath $log
# End

Zum Script muss man folgendes Wissen:

  • Es wird eine Log-Datei unter \windows\temp\wsuscleaner.log angelegt, welche Informationen über die gelöschten Dateien enthalten.
  • Die Anzahl der verbleibenden Dateien, steckt in der Variable $n und steht per Default auf 2.

Noch ein Tipp zum Schluss:

Ich baue das Script in den Taskscheduler ein und lasse mir das Logfile per Mail zusenden.

SBS rocks, b!

Löschen von Verzeichnissen / Pfad zu lang / delfolders.cmd

Kürzlich hatte ich das Problem das beim Löschen eines Verzeichnis der RD (remove directory) Befehl mit der Meldung abgebrochen hat, dass der Verzeichnispfad zu lang wäre.

Ein wenig Recherche im Internet brachte mich immer wieder auf dieselbe Vorgehensweise den Pfad mit Subst oder net share & net use zu mappen und dann zu löschen. Diese Empfehlungen haben mich nicht besonders zufrieden gestellt, da ich nicht wirklich absehen konnte wie lange der Pfad wirklich ist und ich somit bei rund 5000 Zeichen einige Iterationen durchlaufen muss.

Also habe ich weiter gesucht und bin auf folgendes Batch-Script gestoßen, welches Robocopy (seit Windows Vista im OS integriert – und davor als Download vorhanden) verwendet um die Verzeichnisse und Dateien zu löschen. Das Script arbeitet zwar langsam – hat aber letztendlich die Aufgabe erledigt, alle Verzeichnisse und Dateien konnten gelöscht werden.

Das Script ist nicht von mir – dennoch sehr hilfreich und deshalb möchte ich es hier nicht vorenthalten:

@echo off 
if {%1}=={} @echo Syntax: DelFolder FolderPath&goto :EOF 
if not exist %1 @echo Syntax: DelFolder FolderPath - %1 NOT found.&goto :EOF

setlocal 
    set folder=%1 
    set MT="%TEMP%DelFolder_%RANDOM%" 
    MD %MT% 
    RoboCopy %MT% %folder% /MIR 
    RD /S /Q %MT% 
    RD /S /Q %folder% 
endlocal 

Cheers, b!

Hyper-V: Linux als Virtuelle Maschine (VM)

Damit ein Betriebssystem (OS) in den vollen Genuss der durch die Virtualisierungsplattform bereitgestellten Funktionen kommt müssen unter Hyper-V sogenannte Integration Services installiert werden. Diese sind auch für Linux Distributionen vorhanden. Da Microsoft die Integration Services unter GPL gestellt und diese für den Linux-Kernel bereitgestellt hat, gibt es inzwischen verschiedene Distributionen welche von Haus aus diese integriert haben.

Insgesamt muss hier unter folgenden Verschiedenen Konstellationen unterschieden werden (die Aufzählung ist nicht vollständig, wird aber in loser Folge aktualisiert):

Direkt durch die Linux Integration Services 2.1 (http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=eee39325-898b-4522-9b4c-f4b5b9b64551) unterstützte Distributionen:

  • Suse Linux Enterprise Server 10
  • Suse Linux Enterprise Server 11
  • Red Hat Enterprise Linux 5.x
  • CentOS 5.x (funktioniert, da es sich hier um einen Red Hat Community Clone handelt)

</Update 29.07.2011>

Am 27.07.2011 hat Microsoft die Linux Integration Services 3.1 (http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=26837) veröffentlicht. Dadurch werden nun zusätzlich folgende Distributionen unterstützt:

  • Red Hat Enterprise Linux 6.0 und 6.1, x86 und x64
  • CentOS 6.0 x86 und x64

<Update Ende>

 

Distributionen welche die Integration Services beinhalten:

  • Suse Linux Enterprise Server 11, SP1 (hier müssen die Integration Services explizit als RPM Paket installiert werden)
  • openSuse 11.4 (hier sind die Integration Services schon integriert und werden automatisch beim Start auf Hyper-V geladen

Cheers, b!