SBS2008: Installation des Exchange 2007 SP3

Nach Erscheinen des Exchange 2007 SP3 habe ich diesen auf verschiedenen SBS2008 Installation zum Einsatz gebracht. Dabei sind mir folgende Dinge aufgefallen:

  1. Die Funktionalität von http://support.microsoft.com/kb/973862 ist inzwischen in den SP3 von Exchange integriert und braucht nicht mehr ausgeführt zu werden. Ist also hiermit obsolet!
  2. Gelegentlich werden Dateien angemerkt welche in Benutzung sind und das Setup von SP3 schlägt fehl. Das lässt sich in den Griff dahingehend bekommen, in dem vor der Installation des SP3 der Windows SBS Manager Service vor der Installation durchgestartet wird. Das Setup bemängelt übrigens nicht den Windows SBS Manager sondern den DataCollectorSvc Service welcher sich hinter diesem Anzeigenamen versteckt.

Cheers, b!

KB948465, Windows Server 2008 SP2 enthält nun den Hyper-V Server als unterstütztes Betriebssystem

Der Microsoft Hyper-V Server basiert auf der jeweiligen Version des Windows Servers. Microsoft Hyper-V Server entspricht Windows Server 2008 und entsprechend verhält es sich auch mit den R2 Versionen.

Bisher war leider der Microsoft Hyper-V Server nicht als unterstütztes Betriebssystem für den Windows Server 2008 SP2 aufgeführt, obwohl dieser Service Pack auch für den Microsoft Hyper-V Server verwendet werden kann.

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=8ad69826-03d4-488c-8f26-074800c55bc3

System Requirements
  • Supported Operating Systems: Hyper-V Server 2008; Windows Server 2008; Windows Vista Business 64-bit edition; Windows Vista Enterprise 64-bit edition; Windows Vista Home Basic 64-bit edition; Windows Vista Home Premium 64-bit edition; Windows Vista Ultimate 64-bit edition
    Windows Server 2008, Windows Vista

Cheers, b!

SBS2008: Laufwerk C: ist voll?!

Am letzten Freitag habe ich die Meldung von meinem Small Business Server erhalten, dass auf Laufwerk C: nur noch wenig freier Platz wäre. Das war umso verwunderlicher, da ich alle Anwendungen (Exchange, WSUS, Shares, …) auf andere Festplatten verlagert hatte und auf der immerhin 72GB großen Systemplatte eigentlich ausreichend Platz sein müsste.

Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf folgenden Artikel gestoßen welcher das Problem beschreibt und einen Workaround dahingehend das Log Verzeichnis des IIS auf ein anderes Laufwerk zu legen:

http://msmvps.com/blogs/bradley/archive/2010/01/11/watch-that-wsus-administrator-log-file-location.aspx

Darüber hinaus hat auch das SBS Team von Microsoft sich diesem Thema gewidmet und dazu einen Blogeintrag veröffentlicht:

http://blogs.technet.com/b/sbs/archive/2008/02/28/reclaiming-disk-space-lost-to-iis-logs-on-sbs-2003.aspx

Cheers, b!

SBS2008: Migration von SBS2003 nach SBS2008 und dabei das DFS vergessen

Im Verlauf einer Migration von SBS2003 nach SBS2008 habe ich vergessen das DFS zu migrieren. Das wäre verhältnismäßig einfach gewesen, da dazu lediglich folgende Schritte notwendig sind:

  1. Auf dem neuen SBS 2008 ein Verzeichnis für einen DFS Root anlegen. z.B. D:DFSRootsdfs
  2. den SBS 2008 der bestehenden DFS Topologie als weiteren DFS Server hinzufügen und fertig

Aber wie schon gesagt, habe ich vergessen … Danach wollte ich nun auf dem neuen SBS2008 ein DFS in der Domain anlegen welches den gleichen Namen hat und habe folgende Fehlermeldung bekommen:

image

Im DFS Management selbst dazu ebenfalls die gleiche Meldung wenn ich mich auf den DFS Namespace verbinden wollte. Also muss der “alte” DFS Namespace noch irgendwo rumgeistern. Das ganze läßt sie durch die Verwendung von ADSIEDIT und DFSUTIL in den Griff bekommen.

Dazu einfach folgende Schritte durchführen:

  1. Auf dem SBS2008 ADSIEDIT starten und auf den Default Naming Context verbinden
  2. Nun folgenden Pfad im Schema durchgehen DC=Domain, DC=Tld und CN=System, CD=DFS-Configuration und dort den alten DFS Namespace Eintrag löschen. Bei mir war das CN=DFS…
  3. Da der SBS in der Regel als Single DC betrieben wird, braucht man auf eine Replikation keine Rücksicht zu nehmen
  4. Nun noch mit DFSUTIL noch die Caches löschen:

    dfsutil cache domain flush
    dfsutil cache referral flush
    dfsutil cache provider flush

So, nun läßt sich der DFS Namespace wie gewollt anlegen.

Cheers, b!

SBS2008: Benutzer erscheint nicht im Globalen Adressbuch (GAL) von Outlook

Nach einer Umstellung von SBS2003 auf SBS2008 ist mir aufgefallen, dass NEU angelegte Benutzer (die nach der Umstellung angelegt wurden) nicht im Globalen Adressbuch (Global Address Book) von Outlook auftauchen. Einer Kontrolle des “Microsoft Exchange Address Book Providers” Eintrags in Outlook zeigte, dass der Pfad für den aktuellen Server nicht auf den FQDN des Servers zeigt sondern auf ein lokales Verzeichnis:

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Der Pfad läßt sich übrigens mit Copy+Past aus dem Menü kopieren und danach über den Explorer oder an der Eingabeaufforderung öffnen. Folgt man diesem Pfad gelangt man in ein Verzeichnis welches eine Kopie der GAL enthält welche um Datum der Umstellung her rührt.

image

Schließt man Outlook und benennt die Dateien um, so wird beim nächsten Start von Outlook der Eintrag korrekt angepaßt (wie im nächsten Bild zu sehen):

image

Der Eintrag ist übrigens über das Adressbuch/Extras/Optionen erreichbar.

Cheers b!

SBS2008: Installation von (Lexmark) 32Bit Druckertreibern

Da der SBS2008 nicht mehr auf 32Bit sondern (zum Glück) nur noch auf 64Bit geliefert wird, stellt einen die Installation von Druckern nun vor neue Herausforderungen. Unter einem 64Bit Windows Betriebssystem, muss nämlich zuerst ein 64Bit Druckertreiber installiert werden und danach (da die Clients in der Regeln noch 32Bit sind) das entsprechende 32Bit Pendant dazu.

Ich hatte kürzlich das Problem mit einem neu erworbenem Lexmark x544 XL dahin gehend, dass beim hinzufügen des 32Bit Druckertreibers folgender Dialog erschien:

lexmark1

An dieser Stelle wird bei weitem nicht irgendein Medium (sprich DVD oder CD) von Windows Server 2008 angefordert, sondern einfach nach der NTprint.inf gesucht! Diese ist bei Lexmark im 32Bit Treiber auch mit dabei, allerdings nicht im Verzeichnis des Treibers selbst sondern in diesem Fall (und das ist oft bei anderen Lexmark Druckern auch so) in einem i386 genannten Unterverzeichnis. Wird auf dieses im Dialog verwiesen lässt sich der 32Bit Treiber problemlos nachinstallieren.

Hier die beiden Pfade des entpackten Treibers:

Druckertreiber c:Templexmarkdriversprintwin_2kxpLMACBC40.inf
NTprint.inf c:Templexmarkdriversprintwin_2kxpi386ntprint.inf

Verwendet wurden übrigens diese beiden folgenden Pakete, wobei der 64Bit Treiber als erstes installiert wurde (es ist ja auch ein 64Bit Server):

  • Lexmark_X543_X544_X546_ACB_Win_32_PCL_XL_Emul.exe
  • Lexmark_X543_X544_X546_ACB_Win_64_PCL_XL_Emul.exe

Was am Ende noch den Hinweis übrig lässt, dass die Treiber gleich bzgl. der verwendeten INF Datei sein müssen. Findet man übrigens bei Lexmark Deutschland (http://www.lexmark.de) nicht das passende Treiber-Paar, so lohnt sich ein Blick über den Teich: http://www.lexmark.com … da wird ihnen geholfen J

Cheers, b!

SBS2008: Event ID 17137 im Application-Log

Im Application-Log meines SBS2008 hatte ich folgende Einträge, welche ich einer genaueren Betrachtung unterzogen habe:

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Ein wenig Recherche im Internet ergibt recht schnell, dass auf der jeweiligen Datenbank die Option Auto Close auf False gesetzt werden muss, damit diese Meldung nicht mehr erscheint.  Die Quelle (Source) welche diesen Eintrag verursacht ist die Windows Internal Database, welche seit Windows Server 2008 vorhanden ist und unter dem SBS2008 für die Bereitstellung einer Reihe von Datenbanken verwendet wird (WSUS, Sharepoint, …).

In meinem Fall konnten die beiden folgenden Datenbanken mit der Meldung in Verbindung gebracht werden:

  1. ShareWebDB
  2. SharePoint_AdminContent_d4e397f2-a27a-48a0-a628-d25db6672bab

Die Änderung der Option kann über das SQL Server Management Studio Express erfolgen, damit man sich aber auf die Windows Internal Database verbinden kann ist es wichtig folgenden String als Servername anzugeben: \.pipeMSSQL$MICROSOFT##SSEEsqlquery

Der Verbindungsdialog sieht damit wie folgt aus:

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Danach kann in den Eigenschaften (Properties) die Option entsprechend gesetzt werden:

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Cheers, b!

Powershell Support für Notepad++

Seit dem Release v5.6 besitzt Notepad++ (http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm) Support für Powershell.

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Hier noch der Auszug aus dem Change.log von Notepad++

Notepad++ v5.6 new features and fixed bugs (from v5.5.1) :

1.  Add languages encoding – …
2.  Add auto-detection of HTML and XML files encodings.
3.  Add COBOL, D, Gui4Cli, PowerShell and R language support.
4.  Add Marker Jumper feature (Jump down/up : Ctrl+Num/Ctrl+Shift+Num).
5.  Add indent guide line highlighting for html/xml tags.

Damit sind alle Windows internen Skriptsprachen abgedeckt:

  • Command Line Scripts (cmd, bat)
  • VBScript und Jscript
  • Powershell

Enjoy it, b!