Acer Travelmate 8572G und Windows 8.1

Über Weihnachten hatte ich mal wieder ein wenig Zeit und so stand das Update eines Notebooks auf Windows 8.1 an. Das Gerät lief bisher sehr gut unter Windows 7, allerdings wuchs im Lauf der Zeit der Wunsch anstatt der 512GB großen Festplatte eine SSD einzusetzen. Anstatt die Daten nun auf die SSD zu migrieren, dachte ich mit Windows 8.1 x64 und Office 2013 gleich die aktuellsten Microsoft Releases in Einsatz zu bringen.

Die Installation von Windows 8.1 lief wie gewohnt schnell und problemlos ab. Letztendlich war das Notebook danach sofort betriebsfähig, ein Blick in den Gerätemanager offenbarte aber das einige Geräte nicht oder nicht korrekt erkannt wurden.

Das sind neben dem Fingerprint-Reader auch die Grafik-Hybrid-Karte welche neben dem Intel-Grafikchip auch einen Nvidia GeForce GT330M Grafikchip verwendet. Während der Intelchip nach kurzer Zeit von Windows selbstständig erkannt wurde, war der Nvidiachip lediglich als Microsoft Basic Display Adapter sichtbar.

Da Acer leider dieses Notebook nicht im Fokus für WIndows 8.1 hat und dafür keine Treiber mehr anbietet, musste ich mich mit den Windows 7 x64 Treibern behelfen. Von der Acer-Homepage habe ich dazu folgende Treiber verwendet:

Der oben angeführte Inteltreiber ist prinzipiell nicht notwendig, insofern Windows 8.1 den Intelchip korrekt erkennt – was bei mir der Fall war. Sollte das nicht der Fall sein, und auch ein BIOS Update nicht helfen – der Intelchip ebenfalls als Microsoft Basic Display Adapter angezeigt wird, muss der Inteltreiber installiert werden.

Die Installation aller Grafiktreiber erfolgte über die setup.exe aus dem Treiberpaket und nicht über die Funktion zu Aktualisieren der Gerätetreiber von Windows 8.1. Nach der Installation ist ein Neustart des Notebooks notwendig und der Gerätemanager sollte folgende Devices anzeigen:

image

Ich habe zu den entsprechenden Geräten noch den jeweiligen Treiber mit rein kopiert.

Enjoy, it! und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

b!

Error VSS 8193

Auf fast jedem meiner Server habe ich mit diesem Fehler zu kämpfen – der zwar keinen wesentlichen Einfluss auf die Stabilität des Servers zu haben scheint, aber einfach unnötig ist. Deshalb habe ich nach der Ursache geforscht und habe heraus gefunden das der Network Service nicht die notwendige Zugriffberechtigung auf den entsprechenden Registry Key hat:

image

Egal ob mit Regedit.exe oder über eine GPO, kann durch hinzufügen der folgenden Berechtigungen für den Network Service das Problem behoben werden.

image

Enjoy it, b!

Hyper-V generation 2 VM conversion utility

Mit Windows Server 2012 R2 hat Microsoft eine neue Generation von VMs fortgestellt (Generation 2 VMs) welche auf die Verwendung von emulierten Devices verzichtet. Detaillierte Infos gibt’s hier:

http://blogs.technet.com/b/jhoward/archive/2013/10/24/hyper-v-generation-2-virtual-machines-part-1.aspx

Generation 1 VMs können, insofern der Host und das Gastbetriebssystem das zulassen in Generation 2 VMs konvertiert werden. Dazu gibt es einen Konverter von John Howard:

http://code.msdn.microsoft.com/ConvertVMGeneration

Enjoy it, b!

Lizenz–interessante Option mit Windows Server 2012 R2 Standard

Mit dem Release von Windows Server 2012 R2 hat Microsoft die Rolle Windows Server Essentials Experience hinzugefügt, welche aus einem Windows Server 2012 R2 einen Windows Server 2012 R2 Essentials macht – mit integriertem Clientbackup, Dashboard, vereinfachter Benutzerverwaltung, und, und, und …

image

Durch die Tatsache, dass Windows Server 2012 R2 Standard 2 VSOS also die Möglichkeit 2 VMs mit Windows Server 2012 zu betreiben mit sich bringt, kann in Fällen wo ein normaler Essentials Server nicht ausreicht (z.B. zusätzliche Datenbanken etc.) folgender Ansatz gewählt werden:

  • Kauf eines Servers mit Windows Server 2012 R2 Standard
  • Installation VM 1 mit Windows Server 2012 R2 Standard und laden der Windows Server Essentials Experience Rolle
  • Installation VM 2 mit Windows Server 2012 R2 Standard für LOB Anwendungen

Damit wäre der Server welcher als Host zur Virtualisierung dient mit einem vollen Windows Server inklusive Hyper-V Management MMC ausgestattet und das Business läuft in den beiden vorhandenen VMs.

Enjoy it, b!

Deaktivieren des Lock Screens in Windows 8.1

Für den Fall, dass Windows 8.1 nicht auf einem Touch-Device betrieben wird oder aber der Einsatz im Firmenumfeld statt findet, kann es lästig sein immer den Lock Screen weg zu wischen bevor das Anmeldefenster kommt. Damit Windows nach dem Start direkt die Anmeldemaske präsentiert kann folgender Eintrag in der GPOs gesetzt werden (entweder lokal oder über eine Policy in der Domäne):

Local Computer\Computer Configuration\Administrative Templates\Control Panel\Personalization
Setting: Don not display the lock screen
State: Enabled

image

Enjoy it, b!

Outlook 2013: KB2817630 und die Ordneransicht

Unter Windows 8 mit Outlook 2013 kann die Installation von KB2817630 dazu führen, dass die Ordner auf der linken Seite nicht mehr angezeigt werden.image

Beheben lässt sich das Problem aktuell nur durch die Installation von KB2817630 in der Systemsteuerung. Auch in den Communities ist das Problem inzwischen bekannt – aber außer eine Deinstallation auch keine weitere Lösung vorhanden:

http://answers.microsoft.com/de-de/office/forum/office_2013_release-outlook/update-kb2817630/5757af6f-1006-49d1-a407-627772f15225

Enjoy it, b!

DRASS = Desaster Recovery as a Service

Nachdem Microsoft in Hyper-V (in Windows Server 2012) einen Replikationsmechanismus eingebaut hat war es nur eine Frage der Zeit bis die ersten Angebote auf dem Markt erscheinen welche DRASS = Desaster Recovery as a Service auf Basis von Hyper-V 2012 anbieten:

http://www.latisys.com/_blog/LatisysBlog/post/Microsoft_Hyper-V_Replica_-_DR_as_a_Service/

Enjoy it, b!

FRITZ!Box 6360 und der S0-Bus

Die FRITZ!Box 6360 bietet einen S0-Bus welcher als einzelner Port nach außen geführt ist. Da ich aber mehr als ein ISDN-Gerät habe, habe ich die Anfrage an AVM gestellt wie man den S0-Bus erweitern kann, habe aber drauf keine befriedigende Antwort erhalten (der Support meinte – “not tested”). Darauf hin habe ich mich entschlossen einen Auerswald ISDN-Multiplug zu testen, eine simple S0-Bus-Erweiterung die einfach weitere Ports zur Verfügung stellt:

http://www.auerswald.de/de/produkte/zubehoer/installation-und-sicherheit/isdn-multiplug/produktbeschreibung.html

Der Test war positiv, ich betreibe nun insgesamt 3 ISDN-Geräte an diesem ISDN-Multiplug ohne Probleme. Bei der Einrichtung auf der FRITZ!Box muss immer FON S0 angegeben werden und danach funktioniert das Gerät problemlos!

Enjoy it, b!

Goodbye my Lancom, goodbye my friend…

Nachdem mein Internetprovider mir mein altes Siemens Kabelmodem gegen eine neue FRITZ!Box 6360 getauscht hat, habe ich mich entschlossen meine Netzwerkinfrastruktur zu vereinfachen. Sprich die Kombination aus Siemens-Kabelmoden, Lancom 1723 Router und Lancom 54-ag Wireless Access-Point gegen die neue FRITZ!Box zu ersetzen. Der Hintergrund dazu ist verhältnismäßig einfach. Zum einen vereinfacht sich damit meine Infrastruktur und ich kann dazu noch Strom sparen. Außerdem hat die FRITZ!Box mehrere GBit-Ports was die bisher verwendeten Lancom-Geräte nicht zu bieten hatten. Es ist zwar so, daß die Geschwindigkeit von 1GBit/s für den Internet-Zugang keine Relevanz haben, allerdings route ich intern mehrere IP-Subnetze und hier kommt das schnellere Interface schon zum tragen.

Aber wie immer im Leben, muss auch hier der Kompromiss einziehen. Sprich die FRITZ!Box bietet eine Reihe von Funktionen nicht welche der Lancom 1723 wiederum hatte und die wären:

  1. Einen DNS welchen man als Conditional Forewarder konfigurieren kann
  2. Die Möglichkeit mehrere IP-Subnetze zu definieren
  3. Die Konfiguration von VLANs
  4. Alerts über SMTP wenn mal wieder die Chinesen an der Firewall geklopft haben Winking smile
  5. Eine Email-Benachrichtigung wenn sich die zugewiesene IP-Adresse von ISP geändert hat
  6. Support für meine Lancom VP-100 VoIP-Telefone

Für mich wiegen die ersten 3 Punkte am schwersten, da ich diese sehr intensiv genutzt hatte und ich denke ich werde die eine oder andere Option an AVM als Feature-Request vorschlagen. Solange freue ich mich aber an den 100MBit/s im Downstream und den 5MBit/s im Upstream Winking smile

Enjoy it, b!